Weimar · Dessau · Berlin · 1919–1933
Das Bauhaus.
Eine Schule, die Kunst, Handwerk und Leben neu dachte. Entdecken Sie die Menschen, Werkstätten und Ideen des Bauhauses in filmischen Szenen.
Das Bauhaus · 1919 bis 1933
Eine Schule. Eine Idee. Ein neuer Blick auf die Welt.
1919 gründete Walter Gropius in Weimar das Staatliche Bauhaus. Hier sollten Kunst und Handwerk wieder zusammenfinden. Malerei, Architektur, Bühne, Fotografie, Textilkunst und Gestaltung wurden zu Teilen eines gemeinsamen Experiments – getragen von einer außergewöhnlichen Gemeinschaft aus Lehrenden und Studierenden.
01 / Filmische Erlebniswelten
Arbeiten. Lernen. Leben.
Sieben filmische Begegnungen mit Werkstätten, Meisterlehre und dem Alltag am Bauhaus. Die bewegten Bilder sind künstlerisch gestaltete Rekonstruktionen – keine historischen Filmaufnahmen.
Kunst und Leben in Bewegung
Die Zukunft wurde hier entworfen.
Eine neue Schule, neue Materialien und neue Formen des Zusammenlebens. Am Bauhaus wurde Gestaltung zu einer Frage des ganzen Lebens.
02 / Geschichte & Hintergründe
Kunst, Handwerk und eine neue Idee.
Vier Kapitel über das Bauhaus, seine Lehrer und Studierenden, die Werkstätten und den Wandel einer außergewöhnlichen Schule.
Eine neue Schule für die Kunst
1919 vereinte Walter Gropius in Weimar Kunstschule und Kunstgewerbeschule zum Staatlichen Bauhaus. Nicht nur Bilder und Gebäude, auch die Dinge des Alltags sollten bewusst gestaltet werden.
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Das Bauhaus-Manifest formulierte einen Aufbruch: Künstlerisches Denken und handwerkliches Können sollten wieder enger zusammenarbeiten. Die Schule war kein einheitlicher Stil von Anfang an. Ihre Ideen entwickelten sich im Austausch – und manchmal im Streit – zwischen expressionistischen, handwerklichen, konstruktiven und später stärker industriellen Vorstellungen.
Meister und Unterricht
Am Bauhaus lernten Studierende bei Künstlern wie Wassily Kandinsky, Paul Klee, Johannes Itten und László Moholy-Nagy. Ausgangspunkt war häufig ein Vorkurs, in dem Material, Farbe und Form erforscht wurden.
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Kandinsky lehrte ab 1922 am Bauhaus und beschäftigte sich intensiv mit dem Verhältnis von Linie, Fläche, Farbe und Wahrnehmung. Klee unterrichtete bildnerische Gestaltung. Itten prägte den frühen Vorkurs; Moholy-Nagy und Josef Albers entwickelten später wesentliche Teile dieser Grundausbildung weiter. Die Lehre war ein Experiment, keine starre Formelsammlung.
Werkstätten voller Ideen
Metall, Weberei, Tischlerei, Druckgrafik, Fotografie und Bühne: Das Bauhaus verband künstlerische Konzepte mit der Arbeit am Material. Viele Entwürfe wurden zu Ikonen der Gestaltung.
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Marcel Breuer entwickelte innovative Möbel, Gunta Stölzl prägte die Weberei und wurde 1927 ihre Meisterin. Oskar Schlemmer erforschte in der Bühnenarbeit Körper und Raum, während Lyonel Feininger in Weimar die Druckerei leitete. Nicht jede Werkstatt existierte zu jeder Zeit in derselben Form, und die Rollen der Meister veränderten sich zwischen Weimar und Dessau.
Weimar, Dessau, Berlin
1925 zog das Bauhaus nach Dessau. Dort entstand das berühmte Schulgebäude von Gropius. Politische Konflikte begleiteten die Schule bis zu ihrer Schließung 1933.
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Auf Gropius folgten 1928 Hannes Meyer und 1930 Ludwig Mies van der Rohe als Direktoren. 1932 erzwang die politische Mehrheit in Dessau die Schließung am Standort; das Bauhaus bestand für kurze Zeit als private Schule in Berlin weiter. 1933 wurde es angesichts nationalsozialistischen Drucks endgültig aufgelöst. Viele Angehörige gingen ins Exil und verbreiteten ihre Ideen international.
03 / Orientierung
Das Bauhaus in fünf Stationen.
Von der Gründung in Weimar bis zum Ende der Schule und der weltweiten Wirkung ihrer Ideen.
Die Entdeckungsreise geht weiter
Wie entsteht eine neue Welt?
Am Bauhaus wurden Kunst und Alltag neu verbunden. Entdecken Sie die Werkstätten, Ideen und Menschen einer Schule, die Gestaltung bis heute prägt.
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